Stressauslöser kann man abprallen lassen . Nicht immer, aber sehr oft.
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Na, bist Du im Stress?

Mitunter habe ich viel zu tun. Manchmal auch nicht. Aber seit meiner Burnout Diagnose 2014 habe ich meinen Umgang mit erhöhtem Arbeitsaufkommen angepasst, natürlich mit professioneller Unterstützung. Letztlich war es die richtige Kombination aus Selbstreflexion, Verhaltenstherapie und Bauchgefühl, was mir geholfen hat. Nein, stimmt so natürlich nicht ganz: ich bin Christ, und natürlich weiss ich wo ich meinen Ballast loswerde: „Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch.“ (1.Petrus 5,7). Und natürlich brauchte es ein oder mehrere Ereignisse, damit ich voller Vertrauen anfing, meine Ballast bei Gott abzuladen, und auch voller Vertrauen darauf zu vertrauen, das Er hilft: „Meine Hilfe kommt vom HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat.“ (Psalm 121,2).

Aber darum geht es jetzt eigentlich nicht, sondern um Stress. Seit meinem Burnout und den oben erwähnten Änderungen wage ich zu behaupten, weitgehend stressfrei zu leben. Ja, es gibt Phasen mit vielen Aufgaben. Dann dauern die zu erledigenden Dinge solange wie sie dauern. Aufgaben priorisiere ich, abgearbeitet wird eins nach dem anderen. Wird von außen Druck an mich herangetragen, prallt er bei mir ab. Klappt nicht immer perfekt, aber immer besser.

Was bei mir Stress auslöst, ist die Frage „Bist Du im Stress“ – da könnte ich manchmal die Decke hochgehen 😂 Natürlich nicht wirklich. Aber die Frage kommt oft von Menschen die mich kennen. Und da frage ich mich: „Sach ma, hören die mir eigentlich nicht zu?“ Den meisten habe ich sicher von meinem Umgang mit „stressigen“ Situationen erzählt. Aber „im Stress zu sein“ scheint sich bei vielen so verankert zu haben, dass sie sich nicht vorstellen können, dass man keinen Stress hat. Schade eigentlich…